Prof. Wolfgang Utschick

Stochastische Signale – Wofür sind die gut? Weil Wolfgang Utschick diese Frage oft von Studierenden gestellt bekommt, will er die klassische, gegen­stands­zentrierte Lehr­veran­staltung zu diesem Thema umstruktu­rieren.

Preisträger Wolfgang Utschik. (Foto: Heddergott)
Preisträger Wolfgang Utschik. (Foto: Heddergott)Foto: Heddergott

Die Vorlesung „Stochas­tische Signale“ beschäftigt sich mit Wahr­scheinlichkeits­theorie und Stochastik in den Ingenieurs­wissen­schaften. Sie wird von mehr als 500 Studierenden pro Semester durchlaufen. Um deren Wunsch nach mehr Praxis­bezug nachzu­kommen, möchte Professor Utschick in seinem Frei­­semester das klassische Vorlesungs­format durch ein kompetenz­orientiertes Lehr­konzept ersetzen. Kompetenz­­orientierung ist Ausdruck eines Paradigmen­wechsels in der Lehre: Es kommt nicht mehr nur darauf an, was gelehrt wird. Wichtiger ist, was die Studierenden tatsächlich lernen, um darauf aufbauen und um Wissen anwenden zu können. 

Kompetenzen und Leitbeispiele

Dreh- und Angel­punkt der Veranstaltung sind daher künftig Leitbei­spiele: Sie sollen die Handlungs­­kompetenz der Studierenden verbessern, indem sie auf vorhandene Fähig­keiten aufbauen, neue fördern und theoretisches mit praktischem Wissen verknüpfen. An ihnen werden der Inhalt, dessen Gliederung, die Vorlesungs­unterlagen, der Vorlesungs- und Übungs­betrieb, das begleitende Praktikum und das Prüfungs­konzept ausgerichtet. Zusätzliches Begleit­material und eLearning-Angebote werden den unter­schiedlichen Lern­typen vielfältige Gelegen­heiten bieten, ihre Handlungs­kompetenzen auszubauen.

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