Andreas Mühling und Marc Berges

Von Absolventen des Studiengangs „Geodäsie und Geoinformation“ wird erwartet, dass sie programmieren und mit großen Datenmengen umgehen können. Die Informatik-Didaktiker Marc Berges und Andreas Mühling legen ein Lehrkonzept vor, das die Studierenden für die Informatik begeistern soll.

Die Inhalte aus der Informatik müssten dabei so behandelt werden, dass sie anhand eines für die Studierenden relevanten Kontextes aus der Geodäsie oder Geoinformation erarbeitet werden, erklären die Informatiker. Darüber hinaus müsse die Lehrveranstaltung praktisch angelegt sein und viele Übungsphasen enthalten. Ziel ist es, die Studierenden durch selbst gemachte Erfahrungen an die Themen heranzuführen - erst im Nachhinein werden dann die theoretischen Aspekte beleuchtet.

Einen ersten Feldversuch unternahmen Mühling und Berges bereits 2011: Nach einer grund­legenden Umstrukturierung der Vorlesung „Einführung in die Informatik für Geodäten“ führten sie unter anderem so genannte Aktivitäts­punkte ein. Die Studierenden setzten sich dabei kreativ mit den Themen auseinander und konnten etwa durch das Verfassen von Wiki-Einträgen Punkte sammeln.
Künftig soll die Modulprüfung aus einem Portfolio verschiedener Aktivitäten bestehen. Neben der Arbeit mit dem Wiki werden dabei unter anderem selbst erstellte Programme der Studierenden bewertet. Dafür entwickeln Berges und Mühling auch kompetenzorientierte Prüfungsteile, in denen die Studierenden etwa mit realen Szenarien konfrontiert werden und dazu Aufgaben am Rechner lösen müssen.

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