Dr. Martin Buchschmid

Das so genannte kompetenzorientierte Prüfen ist Ausdruck eines Paradigmenwechsels in der Lehre: es kommt nicht mehr nur darauf an, was gelehrt wird. Wichtiger ist, was wirklich gelernt wurde.

Kompetenzorientiertes Prüfen setzt eine Beschreibung der Fähigkeiten voraus, die von den Prüflingen in einzelnen Modulen erworben wurden. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Module aufeinander aufbauen - und die Dozierenden des weiterführenden Moduls wissen müssen, welches Niveau die Studierenden haben sollten.

Die Beschreibung von Kompetenzen ist aber nicht einfach. Problematisch ist etwa, dass meist nur die Erwartungen der Dozierenden an die erworbenen Fähigkeiten der Studierenden formuliert werden. Aussagen über die Kompetenzen, die sie tatsächlich erworben haben, können auf diese Weise nicht getroffen werden.

Martin Buchschmid will jetzt eine einheitliche Perspektive definieren und die Vorgaben zur Erstellung der Modulbeschreibungen anpassen. An der Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt wurden bereits erste Versuche unternommen, eine Klassifizierung von Kompetenzen zu entwickeln, die über die reine Modulbeschreibung hinausgeht und die Studierenden miteinbezieht. Dozierende und Studierende sollen das in Veranstaltungen erreichte Kompetenzniveau so relativ genau einordnen können.

Darauf aufbauend will Buchschmid Schnittstellen von Modulen im Lehrangebot des Bachelor Bauingenieurwesen identifizieren, Übersichten über den vermittelten Stoff erstellen und die Ausgestaltung der Schnittstellen zwischen Modulen hinsichtlich der Kompetenzen untersuchen.

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