Constructive Alignment

Wie Sie Lernergebnisse, Lehrveranstaltung und Prüfung optimal aufeinander abstimmen

Während Lehrende den Lehrprozess oft aus der Perspektive der Lehrinhalte sehen, gehen Studierende im Gegensatz dazu bei der Planung ihres Lernprozesses häufig von den Prüfungen aus. Werden Prüfungen nicht sorgfältig konzipiert, lernen Studierende meist anders und anderes als von den Lehrenden angestrebt: „What you test is what they learn“.

Struktur des Constructive Alignment (Grafik: TUM)
Struktur des Constructive Alignment (Grafik: TUM)

Das Formulieren von Lernergebnissen ist ein wichtiges Instrument, um präzise und transparent zu definieren, was das angestrebte Ergebnis einer Lehrveranstaltung ist. Um aber die Studierenden zum Tiefenlernen und Kompetenzerwerb anzuregen, müssen im Sinne eines Constructive Alignments neben den Inhalten vor allem die Prüfungen an den Lernergebnissen ausgerichtet sein: nur so kann sichergestellt werden, dass Studierende die angestrebten Kompetenzen erwerben. Um eine Veranstaltung nach Constructive Alignment zu gestalten werden nach der Definition der Lernergebnisse zunächst die Prüfungsformen festlegt, um danach Aufbau, Struktur und Inhalte der Lehrveranstaltung an den Prüfungsaufgaben auszurichten. Dieses Vorgehen ist aber nicht streng linear: so kann beispielsweise die Erkenntnis, dass bestimmte Lernergebnisse nicht sinnvoll zu prüfen sind, dazu führen, das gewünschte Lernergebnis zu verändern.

  

  

  


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Grundprinzipien und Erfolgsfaktoren guter Lehre -

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