Wolfgang Blank

Allgemeinmedizin intensiv: Studierende lernen in Kleingruppen alle wichtigen Untersuchungstechniken. Im Verlauf des Kurses werden sie dabei selbst zu Lehrenden. Wolfgang Blank wurde 2011 für dieses Lehrkonzept mit dem Ernst Otto Fischer-Lehrpreis der TU München ausgezeichnet.

Preisträger Wolfgang Blank (Foto: Astrid Eckert)
Preisträger Wolfgang Blank (Foto: Astrid Eckert)

Studierende und Lehrer klagen über die unzureichenden Kenntnisse von Studierenden in den klinischen Basisuntersuchungstechniken. Besonders deutlich wird der Mangel im praktisch ausgerichteten Teil des Zweiten Staatsexamens.

Mit dem Kurs „Allgemeine Ärztliche Untersuchungs­techniken“ schafft Wolfgang Blank Abhilfe. Der Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin gibt angehenden Ärzten die Möglichkeit, in kleinen Gruppen von maximal drei Studierenden alle wichtigen Untersuchungstechniken zu erlernen, um ihre Patienten im Krankenbett mit einfachen Hilfsmitteln sicher und gründlich untersuchen zu können. „Diese Fähigkeiten müssen alle Ärzte bei ihrer Approbation beherrschen, und zwar ganz unabhängig davon, welche Spezialisierung sie später wählen“, so Blank.

Wichtiger Bestandteil des Kurskonzepts ist dabei das so genannte „Peer Teaching“: Fortgeschrittene Studierende werden im Verlauf der Ausbildung selbst zu Lehrenden - schließlich ist der Lernprozess erst dann optimal abgeschlossen, wenn die Fähigkeiten so gefestigt sind, dass sie auch unterrichtet werden können. Der erfolgreiche Abschluss des Pilotprojekts hat die Fakultät für Medizin veranlasst, den Kurs für alle Studierenden im ersten klinischen Jahr verpfl ichtend ins Curriculum aufzunehmen.

Das Lehrkonzept zum Download (pdf).

  

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