Leo Arnold

Aktiv gestalten statt passiv zuhören: Mathematik lernt man nicht durch zuschauen. Selbstständiges Erarbeiten, Zusammenarbeit und Diskussion in der Gruppe erleichtern das Lösen mathematischer Probleme und unterstützen die Entfaltung wertvoller Schlüsselkompetenzen.

In der Hochschullehre wird Mathematik fast ausschließlich durch Frontalunterricht vermittelt. Dabei ist es dem Lehrenden meist nicht möglich, auf die individuellen Lernbedürfnisse der Teilnehmenden einzugehen. Dem Plenum wiederum fällt es schwer, sich persönlich einzubringen und eine Identifikation mit dem Lehrstoff zu entwickeln.

Leo Arnold entwickelte daher ein Lehrkonzept, das einen geführten Einstieg zum Arbeiten in Lerngruppen bietet. Der Lehrende wirkt dabei als Moderator und Koordinator. Das Konzept selbst basiert auf strukturierten Lehrmethoden. Es werden Teams gebildet, die sich jeweils ein Thema durch Aufteilung in Arbeitspakete aneignen und dieses den anderen Teams vorstellen. In den Übungsphasen kommt die in der Hochschullehre bisher kaum eingesetzte Methode „Gruppenpuzzle“ zum Einsatz: Die Teams werden aufgelöst und neue Übungsgruppen gebildet, sodass sich in jeder Gruppe jeweils ein Experte aus den alten Teams befindet. Nun stellen die Experten nacheinander die Lösungswege ihrer Aufgaben vor. Ergänzt wird das Konzept durch internetbasierte Wissens­kommuni­kation und eLearning.

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