Prof. Reinhold Klein und Dr. Sonja Gillen

Famulatur mit Struktur: Mediziner der TUM legen das bundesweit erste Konzept zur inhaltlichen Strukturierung der Famulaturzeit vor.

Studierende der Medizin verbringen etwa 11% ihrer Ausbildungszeit in der Famulatur, also in Praxisphasen. Umso erstaunlicher, dass diese Studien­abschnitte bislang inhaltlich nicht strukturiert wurden. Ein Team von Dozierenden rund um Reinhold Klein und Sonja Gillen beschäftigt sich an der Fakultät für Medizin jetzt mit diesem Problem und hat ein Konzept entwickelt, das es den Studierenden ermöglicht, die Famulatur selbstbestimmt zu nutzen. So können fehlende Kenntnisse, Fertigkeiten sowie Kompetenzen im Umgang mit den Patienten erworben und vertieft werden.

Mentoren unterstützen individuelle Lernziele


Das Konzept sieht dabei vor, jedem Studierenden in jeder Famulaturphase einen Mentor bzw. eine Mentorin zur Seite zu stellen, der bzw. die zugleich durch Vorbild und ärztliche Haltung prägend wirkt. Diese Mentoren durchlaufen eine strukturierte didaktische Schulung und erarbeiten nach festgelegten Kriterien gemeinsam mit dem Famulus einen individuellen Lernzielkatalog, dessen Erreichen am Ende überprüft wird. Darüber hinaus werden die Studierenden durch die neu gegründete Anlaufstelle Famulatur sowie durch ein eigens dafür entwickeltes eLearning-Programm unterstützt. Das Konzept wird zunächst für die Fächer Allgemeinmedizin, Chirurgie und Innere Medizin entwickelt, ist aber auf Famulaturen in allen medizinischen Fächern übertragbar.

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